Wir flogen vom Flughafen GSP ab, einem kleinen, freundlichen Flughafen mit unkompliziertem Check-in. Um in Zeiten von COVID-19 nach Italien fliegen zu können, mussten wir innerhalb von 24 Stunden vor Abflug einen COVID-Schnelltest machen. Delta listet Websites auf, über die man Tests online bestellen kann, und wir haben diese genutzt. Bestellen Sie die Tests rechtzeitig vor Ihrer Reise, da es manchmal zu Lieferverzögerungen kommt und die Nachfrage groß ist. Als wir im Herbst in Italien eine Wohnung suchten, gingen wir in eine Notfallambulanz und ließen uns testen (unsere Versicherung übernahm die Kosten), da die Online-Testpakete so lange brauchten, um anzukommen. Für diese Reise war es daher von Vorteil, die Tests bereits zu haben. Mit Omicron haben wir zwei Wochen lang Menschen und Geschäfte so gut wie möglich gemieden, daher war der Heimtest hilfreich. Online-Tests dauern etwa 20 Minuten und können mit dem Smartphone, Tablet oder Computer durchgeführt werden, sofern die Kamera funktioniert. Die Ergebnisse werden per E-Mail zum Ausdrucken zugeschickt. Der Online-Test über den Delta-Link ist kostenpflichtig, könnte aber bald im Rahmen der staatlichen Testinitiative kostenlos erhältlich sein.
Vor Ihrem Flug müssen Sie außerdem ein Passagierlokalisierungsformular (PLF) für die EU ausfüllen und mitbringen. Den Link zum Formular finden Sie bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei unserem letzten Flug hat Delta diese Formulare für die EU-Grenzkontrolle eingesammelt. Dieses Mal hat bei unserer Ankunft in Atlanta niemand danach gefragt, und die Grenzkontrolle hat auch nicht danach gesucht. Halten Sie sie aber trotzdem bereit, nur für den Fall.
Für internationale Flüge muss der Check-in persönlich und nicht online erfolgen, um die Testergebnisse prüfen zu lassen. Wir wollten am Vortag einchecken, falls es Probleme mit den Testdokumenten geben sollte und wir die Notfallambulanz erneut aufsuchen müssten. Da wir für diese Reise Gepäck aufgaben, gingen wir einfach frühzeitig (wegen des GSP). Der Check-in verlief zwar etwas länger, aber es gab keine Probleme.
Wir hatten etwas mehr als eine Stunde Aufenthalt in Atlanta. Wir haben festgestellt, dass es ratsam ist, direkt nach der Ankunft vom Flughafen Garden State Parkway (GSP) zum Gate zu gehen, da sich dort oft eine lange Schlange für die COVID-Tests und Fiebermessungen bildet, bevor man zum Boarding erneut kontrolliert wird. Bei dieser Reise verlief der Check-in deutlich unkomplizierter als beim ersten Mal. Es warteten bereits viele Leute, sodass wir nur unseren Pass vorzeigen und Fieber messen lassen mussten. Niemand fragte nach unserem Impfpass oder unseren COVID-Testergebnissen.
Es ist eine Erleichterung, endlich auf dem Platz zu sitzen. Wir haben für diese Reise bessere Plätze mit mehr Beinfreiheit gebucht und wollten außerdem etwas früher einsteigen. Umso erleichterter sind wir, als sich die Flugzeugtür schließt und die Maschine zur Startbahn rollt. Endlich geht es los! Der Flug dauert etwas über neun Stunden. Wir landen um 11:00 Uhr römischer Zeit in Rom. Nach dem Abendessen versuchen wir zu schlafen – unser Arzt hat uns Ambien verschrieben. Schlaf scheint auch den Jetlag zu lindern. Das Aufwachen über Italien bereitet uns darauf vor, bei der Grenzkontrolle anzustehen und zum Hotel zu gelangen.
Unsere Reise fand mitten in der COVID-Welle in den USA und Europa statt. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war es etwas beunruhigend, in einem relativ vollen Flugzeug zu sitzen. Bei der Ankunft in Italien galten Maskenpflichten, sowohl drinnen als auch draußen. Die meisten Reisenden hielten sich daran, wir beobachteten aber auch einige, die keine Maske trugen. Auch in Zügen, Bahnhöfen und Hotels sahen wir keine Kontrollen der Maskenpflicht. Wir reisten am Neujahrstag mit Zug und Bus, sodass die Menschenmassen gering waren und der Mindestabstand problemlos eingehalten werden konnte.
