Veranstaltet vom: Greenville Jewish Film Festival
Isaac Bashevis Singer, der berühmte jiddische Schriftsteller und Nobelpreisträger, arbeitete mit einem Dutzend Übersetzerinnen zusammen, die ihn wie ein Harem begleiteten. Über die reine Übersetzung hinaus waren diese Frauen eine wichtige Quelle seiner Kreativität. Die Inspiration, die er von ihnen bezog, war vielfältig und verband oft Romantik mit beruflichen Ambitionen. Heute leben noch neun von ihnen, die seine Geschichte erzählen.
Filmlaufzeit: 72 Minuten
Direktor: Shaul Betser, Asaf Galay
Sprache: Untertitel in Englisch, Hebräisch und Jiddisch.
Genre: Biografie, Dokumentarfilm
Land/Jahr: Israel 2024
Über den Film
Über das Leben und Werk von Isaac Bashevis Singer wurden bereits zahlreiche Bücher, Biografien und Artikel verfasst. Eine exklusive Entdeckung der Filmemacher enthüllt nun ein bisher unbekanntes Kapitel seines Lebens. Mitte der 1960er-Jahre baute Bashevis Singer ein Netzwerk von Übersetzerinnen auf – mehr als vierzig Frauen –, die maßgeblich zur Verbreitung seiner Werke beitrugen. Er wählte seine Übersetzerinnen sorgfältig aus, war von ihrer Anwesenheit inspiriert und verliebte sich oft in sie. Neun dieser Frauen, die ihn und sein Werk eng kannten, leben noch. Ihre Stimmen sind die einzigen, die im Film zu hören sind und uns einen Einblick in seine komplexe Persönlichkeit und sein Privatleben gewähren.Antena Productions
